Auf dem Weg zum Sportverein

Mit dem Erwerb des Grundstücks in der Jahnstraße konnte 1902 das neue Vereinshaus „Unsere Turnhalle“ eingeweiht werden. Die Vergrößerung der Räumlichkeiten führte zur Gründung einer Frauenabteilung (1902) und im Jahr 1905 zur Gründung einer Kinderabteilung. Auch diverse weitere Abteilungen, wie etwa eine Gesangsabteilung (bis 1940), Fechtabteilung, Wanderabteilung, Spielabteilung und Schwimmabteilung konnten entstehen. So blickte die Hanauer Turngemeinde 1912 auf eine schon 75jährige Vereinsgeschichte und gründete unter Beteiligung der Turngemeinde die Hanauer Turnerschaft. Doch diese guten Aussichten wurden kurz darauf mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs getrübt.
Während dessen kam es, bedingt durch den Einsatz von 250 Mitgliedern im Krieg, zu einem fast völligen Stillstand des Vereines. Auch war das Vereinsheim als Reservelazarett genutzt worden und nach dem Krieg für das Turnen nicht mehr zu benutzen. Doch der Verein konnte sich schnell wieder aufbauen und so konnte bereits 1924 der Sportplatz am Carl-Diem-Weg eröffnet und 1927 nach einer Grundsanierung das Vereinsheim wieder genutzt werden.
Die äußerst aktive Turngemeinde war immer wieder Ausrichter von Kreisturnfesten und Teilnehmer an den deutschen Turntagen bis 1936 die Jugend des Sportvereines in die Hitlerjugend und das Deutsche Jungvolk überführt wurde.
